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Drei Paar Schuhe bei Zwischenüberschriften

Zwischenüberschriften sind sinnvoll, weil sie uns innerhalb eines Textes Orientierung geben. Man kann damit aber auch Verwirrung stiften – wenn man verschiedene Typen durcheinanderwirft. Wir liefern eine ganz einfache Systematik!

Von Stefan Brunn

Wir lieben es, wenn uns ein Text Orientierung gibt und wenn er einheitlich strukturiert ist. Das gilt besonders für Zwischenüberschriften. Am besten funktionieren sie, wenn nur Zwischenüberschriften der gleichen Art vorkommen:

Rein systematische Überschriften
Rein systematische Zwischenüberschriften findet man häufig in formellen Dokumenten oder Protokollen, aber auch Wikipedia baut seine Artikel so auf. Die Überschiften haben die Aufgabe, rein kategorisch zu erklären, was im nächsten Abschnitt folgen wird: der Hintergrund eines Ereignisses? Die Ziele, die erreicht werden wollen? Ein Ausblick? Beispiele:
• Sachverhalt, Stellungnahme, Votum
• Leben, Werke, Ehrungen, Literatur

Rein inhaltliche Überschriften
Wer solche Überschriften liest, erfährt vorab einen Teil dessen, was der inhaltliche Kern des nächsten Absatzes ist. Beispiele:
• Visavergabe für afghanische Ortskräfte verzögert
• Notarvertrag stellt Einklang mit dem Ministergesetz sicher

Gemischte Überschriften
Eine Mischung der beiden Typen wird meist mit einer Doppelpunkt-Konstruktion gelöst: Der erste Teil bestimmt die Systematik („Prognose“), der zweite Teil gibt einen inhaltlichen Vorgeschmack. Beispiele:
• Prognose: Ein Extrem-Winter kündigt sich an
• Hintergrund: Welche Rechte haben Verbraucher*innen?

Mit gerade eben noch freundlichen Grüßen

Beendet man einen Brief auch dann „mit freundlichen Grüßen“, wenn man innerlich vor Wut kocht? Die Gesellschaft für deutsche Sprache erklärt, ob diese Grußformel in so einem Fall passend ist – und erwägt Alternativen.

Von Andrea Rayers

Der Kollegin schickt man „liebe Grüße“, den Sachbearbeiter der Krankenkasse entlässt man „mit freundlichen Grüßen“. Aber was schreibt man, wenn man in einem unerfreulichen Briefwechsel steckt und sich am liebsten mit einem gepfefferten „Erzürnte Grüße“ verabschieden möchte?

Für die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ist die Sache klar: Auch in einem solchen Fall sollte am Briefende „Mit freundlichen Grüßen“ stehen. Dies sei laut DIN-Norm 5008 eben die Standardformel in geschäftlicher Korrespondenz. Sie werde in aller Regel auch bei Mahnungen, Beschwerden und anderen eher unangenehmen Inhalten verwendet.

Die Formel sei einfach ein Ausdruck von Professionalität, erklärt die GfdS. Allgemein werde „Mit freundlichen Grüßen“ als neutrale, unpersönliche und quasi inhaltsleere Floskel verstanden, mit der überhaupt keine Wertung zum Ausdruck gebracht wird.

Die DIN 5008 erlaubt natürlich, diese Grußformel abzuwandeln. Daher bieten sich in solchen Fällen, in denen einem partout keine „freundlichen Grüße“ aus der Feder fließen wollen, andere Formeln an: „Es grüßt Sie“, „In Hoffnung auf eine klärende/schnelle/positive Antwort“, „In Erwartung einer Klärung“ oder auch „Mit Bitte um baldige Antwort/Bearbeitung“.

Verkneifen sollte man sich Ausdrücke wie „Hochachtungsvoll“, womit die meisten Menschen wohl Ironie oder größtmögliche Distanz zum Ausdruck bringen wollen. Der Ausdruck gilt aber als hoffnungslos verstaubt und kann sogar als höhnisch verstanden werden. Stattdessen wahrt man am besten immer die Form und greift selbst dann auf die Standard-Floskel zurück, wenn man schon alle Synonyme zu „wutentbrannt“ vor dem geistigen Auge durchgespielt hat.

Wollen Sie das Haus mit Grundstück oder ohne?

In der Pressearbeit kursieren mehrere Worte für das gleiche Werkzeug, unter anderem „Pressemitteilung“ und „Presseerklärung“. Das sind aber andere Formen, und beide haben ihre Nachteile. Wir dröseln den Unterschied für Sie in aller Kürze auf.

Von Andrea Rayers

Natürlich existieren neben „Pressemitteilung“ und „Presseerklärung“ noch andere Bezeichnungen, sogar in Fachbüchern: Manche sprechen von „Medieninformationen“ oder „Presseinfo“, andere wählen englische Begriffe wie „press release“ oder beschränken sich auf „News“ oder „Info“. Wir plädieren aber dafür, die seit Jahrzehnten etablierten Begriffe „Pressemitteilung“ und „Presseerklärung“ zu benutzen – dabei aber deren wesentlichen Unterschied zu berücksichtigen.

Im Prinzip ist es wie beim Hauskauf: Es hat seine Vorteile, wenn man sich auch um ein Grundstück bemüht. Das ist natürlich viel anstrengender und teurer, aber ohne Grundstück ist ein Hauskauf oft auch sinnlos. Wir zeigen das mal ganz konkret am Bildbeispiel und dann auch erklärend. Hier zunächst eine echte „Pressemitteilung“, samt inhaltlichem Framing (Grundstück sozusagen):

  Im folgenden Beispiel nennt sich der Text auch „Pressemitteilung“, genau genommen ist es aber nur der erste Text eine „Presseerklärung“ ohne inhaltliches Framing bzw. Grundstück sozusagen:

Pressemitteilung:
Die Pressemitteilung ist im Idealfall nach der Nachrichtenpyramide aufgebaut und enthält direkt in den ersten Sätzen alle wichtigen Infos zur Neuigkeit. Im Textverlauf kommen kurze Zitate vor, in denen Sachstände eingeordnet oder bewertet werden.
Vorteil: Die Leserinnen und Leser sind in kürzester Zeit über das Wichtigste informiert. Wenn Sie Ihre Nachricht nach den Regeln einer Pressemitteilung verfassen und sie so der Redaktion auf dem Silbertablett präsentieren, haben Sie auch bei personell schlecht ausgestatteten Blättern gute Chancen, abgedruckt zu werden – der Bericht läuft dann manchmal unverändert ins Blatt bzw. auf die Website.
Nachteil: Platz für lange Statements bleibt nicht. Wenn Sie etwas wörtlich sagen möchten, sollten Sie sich in Ihren Zitaten relativ kurz fassen. Außerdem macht es natürlich mehr Mühe, eine handwerklich korrekte Pressemitteilung zu schreiben und gegebenenfalls den Kontext der Nachricht zu recherchieren.

Und jetzt im Vergleich dazu die Presseerklärung:

Presseerklärung:
Die Presseerklärung erhebt nicht den Anspruch, die wichtigste Nachricht in den Fokus zu stellen, sondern skizziert sie nur rudimentär. Stattdessen besteht die Presseerklärung hauptsächlich aus einem oder mehreren langen Zitaten von jemandem, der zu einem bestimmten Thema Stellung bezieht. Viele Politiker*innen, vor allem die MdB, bauen ihre Mitteilungen nach diesem Schema auf.
Vorteil: Sie haben viel Platz für das eigene Statement und können viele Argumente einbringen.
Nachteil: Die Redaktion bekommt nur Ihre Sichtweise auf den Schreibtisch. Das Drumherum, die eigentliche Nachricht und den Stand der Dinge muss sie sich im Zweifelsfall selbst erarbeiten. Das ist fehleranfällig und manchen Redaktionen zu viel Arbeit – und, noch schlimmer: Hat ein Konkurrent sich die Mühe gemacht und die Situation in einer Pressemitteilung aufbereitet, haben Sie das Nachsehen: Dann wird gerne die fertige Pressemitteilung – und somit die Sicht der Gegenseite – als Basis-Text genommen und im besten Fall mit einem kurzen Zitat von Ihnen ergänzt.

Wenn groß schreiben großer Mist ist …

Sehen wir Kleingedrucktes, sagt unser Gehirn: Dieser Teil des Textes scheint nicht die Hauptsache zu sein. Größere Schrift dagegen sagt uns: Achtung, hier kommt das Wichtigste! Aber selbst ganz große Läden wie Lidl ignorieren dieses einfache Designprinzip gern …

Von Hannah Molderings

Wenn Lidl einen seiner Läden wegen Umbaus schließt, greift das Personal gern auf ein Plakat zurück, um es seinen Kunden so sanft wie möglich beizubringen: „Wir sind weiter für Dich da“ heißt es darauf in großen Lettern. Dass der Laden in Wirklichkeit für ein Weilchen geschlossen bleibt, steht bloß im Kleingedruckten, siehe unser Foto:

Plakat im LIDL-Schaufenster
Wer jetzt nur die vermeintliche Hauptaussage gelesen hat, steht vermutlich bald vor geschlossenen Türen. Schuld sind die Gestalter, die eines der wichtigsten Prinzipien des Textdesigns ignoriert haben:

Was größer ist, wird als Hauptsache interpretiert. Was kleiner ist, wird somit zur Nebensache.

Wir alle tragen solche Interpretationsregeln in uns, haben sie von Kindesbeinen an gelernt und verinnerlicht. Beim Lesen wenden wir sie intuitiv an. Trotzdem gelingt es Plakatgestaltern nicht immer, diese Regeln adäquat umzusetzen. Auf Armin Laschets Plakat „Damit Deutschland stark bleibt“ zum Beispiel war typografisch die Hauptaussage: „Stark bleibt.“ Aber ist nicht eher gemeint: „Deutschland bleibt stark“? Mit etwas Naivität könnte man bei dem Plakat glauben, ein Politiker namens Stark solle im Amt bleiben …

CDU-Wahlplakat mit Armin Laschet

Sehr ähnlich lautete der Slogan von Markus Söder: „Damit Deutschland stabil bleibt“. Hier sind die Schriftgrößen gleichbleibend, aber der Fettsatz prägt die Kernaussage heraus: „Deutschland stabil“. Deutschland bleibt also stabil, während Bayern stark gemacht wird …

CSU-Plakat mit Markus Söder

Überfall scheitert an schlechter Schreibe

In einem Filmklassiker von Woody Allen war das ein Witz: dass ein Bankräuber an seiner Sauklaue scheitert. Jetzt erging es einem echten Ganoven am Niederrhein ganz ähnlich …

Der Text als Ausriss

In dem Film „Woody, der Unglücksrabe“ legte der Bankräuber wie in unserem Fall dem Bankangestellten einen Zettel hin: Er habe unter seiner Jacke eine Waffe auf ihn gerichtet. Der Angestellte liest aber falsch und fragt: „Eine Waffel soll auf mich gerichtet sein? Na und?“ Der Täter besteht darauf, dass es in seinem Text eben nicht „Waffel“, sondern „Waffe“ heiße. Das möchte der Bankangestellte aber erst mal von einem Kollegen begutachten lassen. Der findet allerdings auch, dass dort eindeutig Waffel stehe. Schließlich flüchtet Woody Allen in seiner Rolle als Gangster aus der Bank.

Der Kriminalfall vom Niederrhein spielt diese Szene ziemlich schön nach – allerdings ohne die lustige Diskussion des Personals. Und hier ging es offenbar eher um den Stil als um die Handschrift. Wenngleich der von den „Niederrhein-Nachrichten“ überarbeitete Polizeibericht mit dem Wort „abgehakte Worte“ selbst auf einige sprachliche Unsicherheit hindeutet.

Der Täter aus Sonsbeck jedenfalls wurde 20 Jahre nach seinem Überfall kürzlich gefasst – mithilfe der Fingerabdrücke auf dem besagten Zettel. Bestraft worden ist er übrigens nicht: Die Staatsanwaltschaft hielt ihm zugute, dass er seine Tat freiwillig im Versuchsstadium abgebrochen hatte. Indirekt hat den Mann sein abgehackter Stil also sogar gerettet …

Wikipedia-Texte helfen jetzt beim Einschlafen

Beim Einschlafen noch was lernen – das ist die originelle Idee eines Podcasts aus Berlin. Eine Frau und ein Mann lesen ausgewählte Wikipedia-Texte vor, zum Beispiel zu Punk oder Pommes. Eine Fastfood-Folge gibt‘s auch bei uns zu hören.

Von Stefan Brunn

Josefine Wozniak und Tilman Böhnke lesen für den Podcast regelmäßig kürzere Wikipedia-Texte ein. Die Dauer liegt zwischen fünf und dreißig Minuten. Natürlich hat man Themen ausgewählt, die sich für eine breite Zielgruppe eignen: zum Klettverschluss, zu Glühwürmchen oder über die Wikinger. Alle Folgen findet man unter https://einschlafen.podigee.io.

Ob man mit dieser Schlummerpedia tatsächlich einschlafen kann? Der Zeilenhacker hat’s am Beispiel „Frankfurter Küche“ am späten Abend getestet. Ergebnis: In 17 Minuten hat’s nicht geklappt! Vermutlich lag’s daran, dass dieser Wikipedia-Beitrag einfach interessant ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Küche

Aber machen Sie gern selbst den Test:

Die besten Pressefotos des Jahres

Fotoapparat, der immer wieder blitzt (GIF)

Einmal im Jahr sucht eine Jury die besten PR-Fotos des Jahres aus – und stellt sie öffentlich zur Wahl. Jetzt sind gerade wieder die 60 Bilder der Vorauswahl veröffentlicht worden, viele davon sehr sehenswert!

Von Hannah Molderings

Auf www.pr-bild-award.de findet man oben die Auswahl für die aktuelle Abstimmung – und unten drunter die Sieger des Vorjahres. Klickt man innerhalb der Kategorien auf die Bilder, erhält man weitere Infos und kann sein Votum abgeben.

Foto einer Impfung in einen tätowierten Oberarm. Das Tattoo zeigt die "Betenden Hände" von Albecht Dürer, die Nadel sticht in den Zeigefinger der linken betenden Hand..

Dieses Bild hat Marc Raschke vom Klinikum Dortmund eingereicht. Es zeigt die Corona-Impfung eines tätowierten Mannes ohne Wohnsitz – abgebildet sind auf seinem Oberarm ausgerechnet die „Betenden Hände“ von Albrecht Dürer.

Eingereicht wurden für die 15. Saison des PR-Bild Awards knapp 900 Bilder. Daraus wurden von der Jury dann in sechs Kategorien je zehn Motive vorausgewählt. Seit Anfang August und bis 1. Oktober stehen diese 60 Bilder nun zur Abstimmung. Ende Oktober 2021 werden die Sieger bekanntgegeben und die Preise verliehen.

Vorsicht vor dem Pfirsich!

Grafik eines Pfirsichs

Grafik eines PfirsichsEmojis bereichern unsere Texte, sie sind substanzieller Teil unseres Schreibens geworden. Deshalb ist Adobes Idee gut, einen globalen Emoji-Report zu erstellen. Und weil es ja um Bilder geht, zeigen wir die Ergebnisse der Umfrage in einem Bild – allerdings einem sehr langen!

Der Report beruht auf einer Befragung von 7.000 Emoji-Nutzer:innen aus insgesamt sieben Ländern (USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Japan, Australien und Südkorea). Ein Schwerpunkt des Reports lag auf den Themen Inklusion und Diversität, dazu hat Adobe auch einen eigenen Blogbeitrag bereitgestellt.

 

Mutter aller Dubletten gefunden!

In einem Heft zwei Mal den selben Text zu veröffentlichen, das ist zwar peinlich, passiert aber immer mal wieder. „Dublette“ heißt dieser Fehler. Eine sauerländische Zeitung hat diesem Klassiker aber noch mal eine Krone aufgesetzt …

Wenn in einer Zeitung Dubletten vorkommen, haben sich dabei meist die Ressorts untereinander nicht abgesprochen. Und so landet der Bericht über das neue Start-up eben sowohl im Ressort Technik als auch unter Wirtschaft.

Aber wie der Text über den Briloner Frühstückskreis (oder Frühstücks-Kreis?) nahezu identisch und vor allem direkt nebeneinander abgedruckt werden konnte, ist uns absolut schleierhaft:

Die Seite „Perlen des Lokaljournalismus“ hat diese Mutter aller Dubletten ausgegraben und bei Facebook präsentiert. Das Sahnehäubchen dazu sind allerdings die Kommentare, die Nutzer*innen unter dem Facebook-Post hinterlassen haben:

„Hey, ich hab meine Hausaufgaben nicht gemacht und keinen Artikel für die Zeitung. Kann ich bei dir abschreiben?“ – „Ja, aber änder ein bisschen was, damit es nicht so auffällt!“

Was ist denn jetzt mit dem Frühstücks-Kreis in Brilon am 14.???? Fällt der aus? Und der Frühstück-Kreis in Brilon am 14.???? Was ist mit dem?

Oh Mann, ich habe schon so viel Schlimmes erlebt. Und nun fällt auch noch 2x der Frühstückskreis in Brilon aus. Das Leben ist hart!!! 😭

Mich verstört, dass es beim Frühstückskreis einen Kurz-Vortrag gibt, beim Frühstücks-Kreis jedoch einen Kurzvortrag…😉

 

Setzen Sie Ihrem Text keine Hörner auf!

Der erste Eindruck zählt – das gilt auch für Texte. Gefällt uns ein Text optisch gut, überzeugt uns auch der Inhalt eher. Grund dafür ist ein Phänomen, das ursprünglich aus der Sozialpsychologie stammt.

Von Hannah Molderings

Der sogenannte Halo-Effekt besagt zusammengefasst folgendes: Die äußeren Eigenschaften einer Person überstrahlen oft andere Faktoren. „Halo“ kommt aus dem Griechischen und steht für „Heiligenschein“. Dieser Schein, der alles andere überstrahlt, führt häufig dazu, dass unsere Urteilskraft außer Kraft gesetzt wird. Studien haben zum Beispiel gezeigt: Attraktive Menschen haben oft mehr Erfolg im Beruf, weil ihnen aufgrund ihres Aussehens automatisch höhere Intelligenz zugeschrieben wird. Umgekehrt funktioniert es genauso: Dann spricht man vom „Teufelshörner-Effekt“.

Dieses Bild stellt den Halo- und den Teufelshörner-Effekt gegenüber.

Links oder Rechts? Sie müssen nicht lesen, um zu wissen, was Sie lieber lesen …

Überträgt man dieses sozialpsychologische Phänomen auf die Arbeit an Texten, zeigt sich: Auch hier setzen äußere Merkmale einen Anker für unser erstes Urteil: Ein ansprechendes und professionelles Layout sorgt dafür, dass uns auch der Inhalte eines Textes eher überzeugt. Und umgekehrt: Ein schlechtes Layout nimmt uns schon in der ersten Sekunde die Lust daran, mit dem Lesen überhaupt anzufangen.

Fazit: Es lohnt sich immer, einen Text nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ansprechend zu gliedern. Damit machen Sie es nicht nur den Leser*innen leichter. Sie setzen auch gleich zu Beginn einen positiven Anker und werden mit Ihrem Text eher überzeugen.