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Doppelte Verneinungen im Satzbau sind nicht gerade unkompliziert!

Doppelte Verneinungen, kombiniert mit Passiv, Konjunktiv und abstrakten Vokabeln – um den Sinn derartiger Sätze zu entschlüsseln, braucht’s ganz schön Grips. Testen Sie sich selbst: Was will uns der Autor wohl damit sagen …?

Von Hannah Molderings

Natürlich ist es in der Sprache nicht wie in der Mathematik: Eine Negation kehrt einen Begriff nicht in sein Gegenteil um. „Falsche Bescheidenheit“ bedeutet, wenn wir eine Negation hinzufügen, weder „richtige Bescheidenheit“ noch Unbescheidenheit. Das aber macht Negationen nicht besser, sondern schlechter: Die Auflösung fällt dem Publikum noch schwerer. Aber probieren Sie in unserem 7-Beispiele-Quiz doch einmal aus, wie leicht Ihnen das sprachliche Auskürzen fällt. Mit den Botschaften, die dabei herauskommen, haben wir vom ZEILEN|HACKER übrigens nix am Hut!

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Wer knappert an meinem Häuschen?

Grundschule, dritte Klasse: Da ist es normal, dass Rechtschreibfehler vorkommen. Wenn aber das Aufgabenblatt selbst schon mit Fehlern gespickt ist, überrascht es die Eltern doch. Wir zeigen ein haarsträubendes Beispiel …

Zuerst fiel Papa das fehlende Komma nach dem fünften Wort in der ersten Zeile auf. Dann das fehlende s im „dass“ dahinter. Und auch in der vorletzten Zeile fanden die Eltern noch einen Klops: Aus „und“ war „uns“ geworden. Die Schülerin selbst hatte inzwischen den Verdacht, dass das Finden von Fehlern mit zur Aufgabe gehörte. Der übelste Klops fand sich aber erst noch unter Punkt 3: „Knusper, knusper, knäuschen, wer knappert an meinem Häuschen?“

Dass die Schulaufgaben in Nordrhein-Westfalen inzwischen aus Kostengründen in Pakistan bestellt werden (Übersetzungen aus dem Chinesischen), ist natürlich nicht wahr. Wahr ist aber ganz offenbar, dass sie von Leuten angefertigt werden, die selbst noch mal ein Rechtschreib-Seminar besuchen sollten …

Der Rechtschreibrat – ein unbekanntes Wesen!

Wer macht unsere Rechtschreib-Regeln? Es ist schon seit langem nicht mehr der Duden, sondern der Rechtschreibrat, den kaum einer kennt. Aber was macht der eigentlich? Wir haben es in sieben Punkten für Sie zusammengefasst.

Von Stefan Brunn

1. Was ist der Rat für deutsche Rechtschreibung?
Der Rat für deutsche Rechtschreibung (auch Rechtschreibrat) ist ein zwischenstaatliches Gremium, das unter anderem die Einheitlichkeit der Rechtschreibung im deutschen Sprachraum bewahren soll. Außerdem ist der Rechtschreibrat für die Klärung von Zweifelsfällen der deutschen Rechtschreibung zuständig. Er hat das letzte Wort in Rechtschreibfragen, zu denen er auch Regelwerke veröffentlicht. Verlage wie der Duden interpretieren diese Regeln dann und publizieren ihre Auslegungen.

2. Wann wurde der Rechtschreibrat gegründet?
Der Rechtschreibrat wurde 2004 gegründet. Er ist der Nachfolger der „Zwischenstaatlichen Kommission für deutsche Rechtschreibung“. Diese war von 1997 bis 2004 mit der Umsetzung der Rechtschreibreform beauftragt.

3. Seit wann hat der Duden in Rechtschreibfragen nichts mehr zu sagen?
Der Duden war bis 1996 maßgebend für die amtliche Schreibung in Deutschland. Daher resultiert noch die weitverbreitete (aber falsche) Annahme, dass der Duden auch heute noch das letzte Wort in Sachen Rechtschreibung habe.

4. Wer sitzt im Rat für deutsche Rechtschreibung?
41 Mitglieder aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Südtirol und Belgien. Dabei handelt es sich um Wissenschaftler und Funktionäre. Aus Deutschland sitzen 18 Mitglieder im Rat. Die Funktionäre gehören zum Beispiel dem Deutschen Journalisten-Verband an, dem Börsenverein des deutschen Buchhandels, dem Bundesverband deutscher Zeitungsverleger oder der Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen Nachrichtenagenturen. Wer genau alles im Rat für deutsche Rechtschreibung sitzt, kann man auch auf einer Liste einsehen.

5. Wie beobachtet der Rechtschreibrat aktuelle Entwicklungen der Rechtschreibung?
Die Basis sind elektronische Textsammlungen, die neben Texten aus Zeitungen und Zeitschriften auch Texte informellen Schreibens wie zum Beispiel Forenbeiträge enthalten. Außerdem führt der Rat Fallstudien durch. Die Ergebnisse hält er in periodisch erscheinenden Berichten alle fünf Jahre fest.

6. Welche Änderungen unserer Rechtschreib-Regeln wurden in der letzten Zeit vom Rechtschreibrat vorgenommen?
Der Rechtschreibrat hat zum Beispiel die Großschreibung von Adjektiven geändert. Er lässt jetzt mehr Freiheiten (wie in vielen anderen Fällen auch). Adjektive bei Funktionsbezeichnungen zum Beispiel können jetzt groß oder klein geschrieben werden: „erste Vorsitzende“ oder „Erste Vorsitzende“, „technischer Direktor“ oder „Technischer Direktor“, „goldene Hochzeit“ oder „Goldene Hochzeit“. Ein anderes Beispiel mit hoher öffentlicher Aufmerksamkeit war das großgeschriebene „ẞ“, das der Rechtschreibrat 2017 erlaubte.

7. Was sagt der „Rat für deutsche Rechtschreibung“ zum Gendern?
Im letzten Jahr ist der Rat in der Frage des Gender-Sternchens kurzfristig in vielen Medien aufgetaucht, weil er sich dazu beriet. Allerdings mochte er sich zum gendergerechten Schreiben letztlich dann doch nicht festlegen. Er wolle die Entwicklung „nicht durch vorzeitige Empfehlungen und Festlegungen beeinflussen“, ließ er öffentlich verlauten.

Weitere Infos: www.rechtschreibrat.com

Wann nehme ich „wieder“ und wann „wider“?

Die Wörtchen „wieder“ und „wider“ werden häufig falsch geschrieben – es ist ja auch knifflig. Durch unser Quiz müssen Sie aber durch – Wi(e)derstand zwecklos ☺!

Von Hannah Molderings

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Die Hüter des deutschen Wortschatzes

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache nimmt in diesen Tagen seine Arbeit auf: Es sammelt Informationen zu deutschen Wörtern. Wir haben kurz vor der Auftaktveranstaltung in Berlin mit Alexander Geyken, einem der wissenschaftlichen Leiter, über den praktischen Nutzen des Dienstes gesprochen.

Wer sich für die Geschichte der deutschen Sprache interessiert, konnte und kann dazu bis jetzt im „Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache“ (DWDS) recherchieren: Auf dessen Internetseite www.dwds.de erfährt man Hintergründe zu einzelnen Wörtern. Die Infos beruhen auf dem Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache und auf Teilen des Großen Wörterbuchs der deutschen Sprache. Zur Seite gehören praktischerweise auch Wortverlaufskurven, die anzeigen, wie häufig ein Wort im Zeitverlauf in Publikationen benutzt wurde.

Das DWDS ist ein Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Es wird in diesen Tagen durch das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache (ZDL) erweitert. Ziel dieses Instituts ist es, ein neues, digitales Wörterbuch zu entwickeln und zu betreiben, das den deutschen Wortschatz und seine Veränderungen noch umfassender beschreibt als das DWDS. Zeilenhacker-Redakteurin Maren Tönisen hatte vorab die Gelegenheit, mit Alexander Geyken, einem der wissenschaftlichen Leiter des ZDL, zu sprechen.

Herr Geyken, was ist die Aufgabe des neuen Zentrums für digitale Lexikographie der deutschen Sprache?
Das ZDL ist eigentlich das „Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache“, also das DWDS – nur in viel größer. Alles, was wir beim DWDS im Angebot haben – Wörterbücher, Textkorpora und statistische Auswertungen – soll ausgebaut und verbessert werden, sowohl von der Menge als auch von der historischen Tiefe her.

Wieso?
Die Textkorpora des DWDS setzen sich zu über 90 Prozent aus Zeitungsartikeln zusammen. Unsere Sprache wird also nur unzureichend abgebildet. Bei Belletristik, Sachbüchern und Ratgebern verfügt das DWDS nur über kleinere Sammlungen, die für statistische Auswertungszwecke nicht ausreichen.

Welche weiteren Ziele verfolgen Sie mit dem ZDL?
Wir planen zum Beispiel die Einrichtung einer Facebook-Seite und eines Blogs. Dort werden unsere Lexikografen über interessante Wörter schreiben, die dem Sprachwandel unterliegen. Die Bedeutung des Wortes „Ehe“ zum Beispiel: Früher ist damit lediglich die Ehe zwischen Frauen und Männern bezeichnet worden. Heute kann damit auch eine gleichgeschlechtliche Ehe gemeint sein. Das Wort „Ehe“ muss also anders beschrieben werden als noch vor einigen Jahren. Wir befassen uns aber sowohl mit der Gegenwart des Wortes als auch mit seiner Wortgeschichte.

Wird die bestehende DWDS-Webseite ausgebaut werden oder wird es eine neue ZDL-Webseite geben?
Es wird eine neue Webseite geben. Sie wird wohl gegen Ende des Jahres veröffentlicht.

Wie viele Wörter werden am Ende auf der ZDL-Webseite zu lesen sein?
Das Wörterbuch soll, wenn es fertig ist, etwa eine Million Wörter umfassen.

Woher stammen die Wörter, die ins neue digitale Wörterbuch kommen?
Entweder geschieht das halbautomatisch über eine morphologische Textanalyse, die Wörter aus bestehenden Texten zieht, sie zerlegt und alles Unbekannte herausfiltert. Die unbekannten Wörter landen dann auf dem Tisch unserer Lexikografen. Sie schauen, ob es sich eventuell nur um einen Eigennamen handelt oder ob doch etwas Interessantes dahintersteckt. Oft fallen uns Wörter aber auch selbst auf – oder aber anderen. Die Stärke des neuen Zentrums wird es auch sein, dass wir uns mehr Tipps von außen holen können. Das ZDL fragt sich: Wie können Personen wie Sprachprofis oder Sprachliebhaber etwas zum Wörterbuch beitragen? Ein Beispiel: Im Duden ist „Bedarfe“ als fachsprachlich eingetragen. Aber in welchen Bereichen wird das Wort verwendet und seit wann gibt es das Wort im Plural eigentlich?

Kann man Sie also einfach anrufen und Ihnen Hinweise zu einzelnen Wörtern geben?
Nein. Aber wir bieten ein Webformular mit der Möglichkeit, uns Anregungen zu schicken. Diese werden an die jeweiligen Expertinnen und Experten weitergeleitet und von ihnen bearbeitet.

An wen richtet sich das ZDL?
Das ZDL richtet sich zunächst an alle Personen, die professionell mit Sprache umgehen oder Sprachwissen vermitteln – also etwa an Wissenschaftler, Literaturübersetzer, Journalisten und Lehrer. Darüber hinaus will es aber für alle zugänglich und offen sein, die sich für die deutsche Sprache interessieren.

Das ZDL
Das ZDL wird getragen von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Darüber hinaus hat das ZDL zwei Kooperationspartner: das Institut für Deutsche Sprache sowie das Goethe-Institut. Gefördert wird das ZDL für acht Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Vorgestellt wird das ZDL bei einer Auftaktveranstaltung am Dienstag, 29. Januar, 14 Uhr. Jeder, der sich für Sprache interessiert, ist an diesem Tag eingeladen, zum Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, in Berlin zu kommen. Anmeldungen bis Mittwoch, 23. Januar, erbeten: https://www2.bbaw.de/anmeldung-zdl

Wann wird ein Herr gebeugt?

Dieser Fehler läuft uns immer wieder über den Weg: die fehlende oder falsche Beugung des Wörtchens „Herr“. Eine Politikerin hat es kürzlich gleich mehrfach falsch gemacht, als sie im Fernsehen über Herr X sprach. Können Sie es besser? Testen Sie es in unserem Quiz!

Von Hannah Molderings

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Was ist eine Schlagwetterexplosion?

Manchmal schlägt man bei Wikipedia nach und findet die schrägsten Erklärungen. Zeilenhacker-Redakteurin Maren Tönisen zum Beispiel wollte nach einem Interview wissen, was eine Schlagwetterexplosion ist. Die Wikipedia half da aber nicht wirklich weiter …

Von Maren Tönisen

Als ich kürzlich nach dem Interview mit einem Bergmann das Wort „Schlagwetterexplosion“ bei Wikipedia nachschlagen wollte, stand dort folgende Erklärung:

Super, jetzt weiß ich endlich Bescheid: Explosion von schlagenden Wettern, da hätte ich aber auch selbst drauf kommen können!

Aber im Ernst: Etwas mit einem Begriff zu erklären, der nur ein Kompositum zerlegt, hilft selten weiter. Ich habe also mal nachrecherchiert und auf der Internetseite www.chemie-schule.de eine schon bessere Erklärung gefunden:

„Schlagwetter oder schlagende Wetter sind Begriffe aus der Bergmannssprache. Sie bezeichnen im Kohlebergbau, jedoch auch im Salz- und Erzbergbau, unter Tage austretendes Grubengas (Methangas), welches, mit Luft gemischt, explosiv reagiert (Schlagwetterexplosion). Als Wetter bezeichnet der Bergmann die Gesamtheit der in einem Bergwerk befindlichen Luft.“

Diese Erklärung ließe sich allerdings auch noch verbessern. Ich versuche es mal so:

Schlagwetterexplosionen sind Explosionen, die unter Tage durch austretendes Grubengas auftreten, wenn dieses mit Luft in Verbindung kommt.

Als Erklärung reicht das doch, oder?

Und für diejenigen, die sich jetzt auch noch für Details interessieren, liefere ich noch ein paar interessante Tatsachen nach:

Das Tückische an einer Schlagwetterexplosion ist übrigens, dass man sie im Vorfeld nicht bemerkt. Das Grubengas ist nämlich unsichtbar und geruchslos. Es ist aber zugleich sehr giftig. Schon ein kleiner Funke genügt, um die Luft-Gas-Mischung zu einer Explosion zu bringen. Deswegen fielen und fallen auch noch zahlreiche Kumpel Schlagwetterexplosionen zum Opfer.

Implizite Strukturierung: Wenn Symbole uns lenken …

In Online-Foren, Kommentarspalten oder auf Diskussionsseiten finden sich sowohl blödester Unfug als auch wertvolle Hinweise oder fundierte Kritik. Aber das Suchen nach wertvollen Kommentaren ist mühsam. Mit besonderen Zeichen kann diese Suche aber unterstützt werden. Wir haben einmal ein paar gute Beispiele herausgesucht.

Von Hannah Molderings

Das Prinzip, das sich Foren und Plattformen zunutze machen, nennt man in der Kognitionswissenschaft „Implizite Strukturierung“. Das bedeutet, dass solche Symbole uns in unserem Navigationsverhalten implizit lenken. Wir bekommen dabei keine klare Vorgabe, nach welchem Muster wir durch die Beiträge navigieren sollen, sondern werden ganz automatisch (idealerweise intuitiv) dabei unterstützt, relevante Informationen schnell zu finden. In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass solche Hilfen die Beteiligung in Diskussionen erhöhen können. Drei Beispiele:

1. Emojis
Im Kommentar-Bereich von Facebook findet man die Strukturierungshilfen schon lange. Mit einem einfachen „Gefällt mir“ hat’s ja mal angefangen. Heute kann man Beiträge mit sechs verschiedenen Emotionen beantworten. Diese Bewertungen werden dem Leser später neben den Kommentaren visualisiert. So erkennt man ganz leicht, welcher Beitrag bei den Nutzern wie ankommt. Sucht man also mal nach der lustigsten Antwort, liest man einfach nur die Beiträge mit den meisten Lach-Smileys.

2. Hilfreiche Antworten
Das Joomla-Hilfe-Forum nutzt gleich mehrere Icons zur Unterstützung der Navigation. Beiträge, die als besonders hilfreich eingestuft wurden, sind mit der entsprechenden Anzahl an grünen Daumen gekennzeichnet. Außerdem sieht man auf einen Blick, ob eine Frage bereits geklärt wurde – markiert mit einem grünen Häkchen. Und wer nicht erst die ganze Diskussion durchlesen will, kann mit einem Klick auf die Glühbirne sofort zur hilfreichsten Antwort springen.

3. Nutzer-Bewertungen
Wie ein Beitrag bei anderen Lesern ankommt, lässt sich im Heise-Online-Forum auf den ersten Blick erkennen. Durch grüne und rote Balken werden hier nicht nur die positiven Rückmeldungen wiedergegeben, sondern man sieht auch auf einen Blick, wenn ein Beitrag gar nicht gut ankommt. Das Ganze wird auch quantitativ durch die Länge der farbigen Balken visualisiert. Wer also einmal das lesen will, was anderen so gar nicht gefällt, findet diese Beiträge dort auch ganz leicht.

So schalten Sie die autOMATISCHe Großschreibung in Word ab

Es nervt, wenn Word einen dauernd so korrigiert, dass man es wieder zurücknehmen muss! Am häufigsten passiert das, wenn Word hinter einem Punkt ein Satzende vermutet und den folgenden Buchstaben groß schreibt. Man kann das aber ganz leicht abstellen …

Wenn man einen Satz in Word schreibt, macht Word den ersten Buchstaben des Satzes automatisch groß, selbst wenn man ihn klein eingetippt hat. Zu verdanken ist das der Autokorrektur-Funktion. Die ist zwar oft sinnvoll, oft aber auch nervig. Zum Beispiel hier:

Heute sollen die Schüler
• Schwimmen,
• Laufen und
• Springen.

Typisch Word-Autokorrektur!

Wie schaltet man nun die automatische Großschreibung ab? Ganz einfach:

Zuerst geht man auf „Datei“ und wählt „Optionen“. In diesem Reiter klickt man auf „Dokumentprüfung“ und dort wiederum auf „Autokorrektur-Optionen“. Dort entfernt man dann das Häkchen vor „Jeden Satz mit einem Großbuchstaben beginnen.“ Und schwupps – Buchstaben werden fortan an Satzanfängen nicht mehr automatisch großgeschrieben. Nachteil: Jetzt muss man bei Satzanfängen selbst daran denken, auf die Umschalttaste zu drücken …

Wörter, die nur noch Oma kennt …

Was ist ein Bockschein? Was soll es bedeuten, wenn jemand „nicht geklebt“ hat? Der Feuilleton-Redakteur Matthias Heine hat in der WELT etliche Ausdrücke zusammengetragen, die angeblich nur die Generation 50plus kennt. Jüngere können gern widersprechen, Ältere gern Ausdrücke hinzufügen …

Link zum Bericht: https://www.welt.de/kultur/article179263134/Deutsche-Sprache-Nur-Westdeutsche-ueber-50-kennen-alle-diese-Woerter.html