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Tüpfelchen auf dem i: Wie schreibt man einzelne Buchstaben im Satz?

Bei einzelnen Buchstaben im Satz gehen die Meinungen auseinander: Die einen glauben, dass das i in „i-Punkt“ klein geschrieben wird. Für die anderen steht fest, dass es wegen des substantivierten Gebrauchs groß geschrieben werden muss. Was ist nun richtig?

Im Duden gibt es eine Regel zu Einzelbuchstaben: „Wie Substantive gebrauchte einzelne Buchstaben schreibt man üblicherweise groß.“
Beispiele:
Für mich ist Pünktlichkeit das A und O.
Jemandem ein X für ein U vormachen.

Eine andere Duden-Regel lautet jedoch: „Meint man den Kleinbuchstaben, wie er im Schriftbild vorkommt, schreibt man meist klein.“
Beispiele:
Das „r“ in Schrift.
Für mich ist das der Punkt auf dem i.

Somit wäre zumindest geklärt, dass man das „i“ bei „i-Punkt“ oder bei „der Punkt auf dem i“ klein schreibt. Der Großbuchstabe „I“ weist ja gar keinen Punkt auf.

Es gibt aber auch Ausnahmen:
Beispiel:
Das T-förmige Gerät kostet 99 Euro.
Hier darf das „T“ nur groß geschrieben werden. Die Form des kleinen „t“ würde ja gar nicht der Form des großen „T“ entsprechen. Bei dem Begriff „s-förmig“ hingegen wäre es auch erlaubt, „S-förmig“ mit großem S zu schreiben. Durch die Groß- und Kleinschreibung verändert sich ja die Form des Buchstabens nicht.

Beispiele für korrekte Schreibweisen aus dem Duden:
• das A und O
• jemandem ein X für ein U vormachen
• das n in Land
• der Punkt auf dem i
• i-Punkt
• Super-G
• A-Dur
• a-Moll

Sei kein Idiot, lass uns einen guten Deal machen!

Donald Trump hat sich in seiner Sprache schon immer vom politischen und diplomatischen Stil stark abgegrenzt. Seine Tweets verstehen auch Zehnjährige. Ein offizieller Brief an den türkischen Staatspräsidenten hat im Netz jetzt trotzdem viele schockiert. Dabei könnten solche Briefe Schule machen …

Von Stefan Brunn

Fake News! Das dachten vermutlich alle zuerst, die den Brief Trumps an Erdogan in den letzten Tagen lasen:

Inzwischen ist die Echtheit dieses Briefs allerdings vom Weißen Haus bestätigt worden. Und die ersten Analysen mit Leseverständlichkeits-Messinstrumenten haben ergeben, dass man fürs Verstehen dieses Texts nur vier Schuljahre absolviert haben muss. So unangemessen und peinlich der Brief sein mag: Die Sprache Trumps ist in Wirklichkeit Teil seines Erfolges, und sogar dieser Brief wird ihn bei seiner Wählerschaft eher beflügeln.

Im Internet haben schon viele den Brief verulkt. Sogenannte „Memes“ mit parodierter Sprache und in Kinderkrakelschrift machen sich darüber lustig. Das Magazin „Vice“ hat sich sogar die Mühe gemacht, weitere Briefe von Trump zu fingieren – an Andreas Scheuer, Robert Habeck, Annegret Kramp-Karrenbauer, Heinz-Christian Strache und Alexander Gauland. Kostprobe aus Trumps erfundenem Brief an Gauland: „Alex, ich bewundere Deine Arbeit! Diesen Klimaaktivisten mal zu zeigen, was sie sind – ein Haufen verrückter Tagträumer – dafür braucht es einen richtigen Kerl!“

Das ist lustig, das ist gut parodiert und eine Lektüre wert. Traurig nur, dass der unfreiwillige Humor, auf dem diese Parodien beruhen, vom mächtigsten Mann der Welt stammt. Im Original finden Sie die Briefe bei Vice.com:

Don’t be a pussy: Was würde Trump unseren Politikern raten?

Verstörendem Inhalt kommt die Zeitung nur mit verstörendem Satzbau bei!

Die Süddeutsche Zeitung hat den Anspruch, die beste überregionale deutsche Tageszeitung zu sein. Viele Redakteure sind Journalistenschüler, die den guten Satzbau praktisch mit der Muttermilch aufgesogen haben müssten. Müssten.

Von Stefan Brunn

Gefühlte 1.000 Mal war schlechter Satzbau selbst schon Thema in der Süddeutschen Zeitung, manchmal im „Streiflicht“, aber auch sonst, vor allem in der Kolumne „Sprachlabor“ von Hermann Unterstöger. Man muss der Süddeutschen zugute halten, dass sie dort und auch sonst immer mal wieder Selbstkritik am eigenen Stil übt. Das ist sehr sympathisch, denn wer schafft es schon, täglich höchsten Ansprüchen zu genügen. Außer natürlich SZ-Mitarbeiter Wolf Schneider. Der Stil-Papst, früher Leiter der Hamburger Henri-Nannen-Journalistenschule, hat einmal toll formuliert, wie lang ein Satz sein darf: „So lang, wie ihn unser Atem trägt.“ Das ist tatsächlich klüger als die alte Faustregel: 15 bis 20 Wörter dürfe ein Satz höchstens haben.

Vor einigen Tagen fanden wir nun folgenden Satz in einer Analyse der Süddeutschen zur Ukraine-Affäre von Donald Trump. Unter dem Titel „Das Netz um Trump zieht sich zu“ hieß es:

„Genau schildert der Whistleblower, den US-Medien noch am Tag, da seine Beschwerde publik wurde, als Geheimdienstmitarbeiter enttarnten, der zeitweise ins Weiße Haus abgeordnet war, nicht nur den verstörenden Verlauf des Telefonats.“

 
Diese unfreiwillig komische Girlande stammt von Reymer Klüver, Ressortleiter „Thema des Tages“ der Süddeutschen. Klüver hat übrigens seine journalistische Ausbildung auch an der Henri-Nannen-Schule für Journalisten absolviert. Wie man sieht, verhindert das keine Sätze, die den Atem stocken lassen. Aber nicht nur der Atem kommt nicht mehr mit, sondern auch das Gehirn!

Abschließend noch ein kleiner Tipp: Je weniger man Sätze verschachtelt, desto geringer ist auch die Gefahr von Komma-Fehlern! ☺

Regelmäßig liefern wir in unserem Newsletter ZEILEN|HACKER einen „Murx des Monats“ aus. Oft geht es um lustige Rechtschreibfehler, manchmal um Stilblüten oder auch um besonders dämliche Texte. Der Stoff dafür geht uns nie aus! Und ja: Wir wissen, dass man Murks nicht mit X schreibt – das ist ja der Witz!

So spricht man Fremdwörter nicht richtig aus

Bei vielen Fremdwörtern weiß man erst mal nicht, wie sie korrekt ausgesprochen werden. Wir stellen Ihnen einen Youtube-Kanal vor, der vorgibt, dabei zu helfen – und dann genau das Gegenteil tut!

Von Hannah Molderings

Auf dem Kanal „Luksan Wunder“ findet man allerhand Videos zur korrekten Aussprache von bestimmten Wörtern. Bachelor zum Beispiel oder Cashflow. Hören Sie selbst:

Genau, Sie haben es bemerkt: So spricht man Bachelor ja gar nicht aus! Es handelt sich hier um ein sehr ironisches Kunstprojekt … man könnte auch sagen: ein Quatsch-Kanal. Wir sollten uns also nicht wundern, wenn demnächst jemand statt eines Brunchs einen „Prank“ vorschlägt oder ein „Love-Bucket-Hotel“ anstelle eines Low-Budget-Hotels.

Was zum Teufel ist ein Rhema? In 3 Minuten wissen Sie’s …

Theorie klingt erst mal grau. „Theorie der Informationslinguistik“ erst recht. Aber wir machen diese interessante Thema-Rhema-Theorie gaaanz leicht verdaulich, versprochen!

Von Stefan Brunn

Kurze Wörter, kurze Sätze: So, heißt es, schreibt man stilistisch am besten. Das stimmt zwar im Großen und Ganzen, aber es stimmt natürlich nicht ganz. Der Inhalt zum Beispiel spielt ja auch noch eine Rolle. Und die Verbindung zwischen den Sätzen muss auch stimmen. Beides zusammen sind die Bausteine der sogenannten Thema-Rhema-Theorie.

Hinter dieser Theorie steckt die Annahme, dass Texte dann verständlicher sind, wenn in ihren Sätzen immer zunächst das Bekannte mitgeteilt wird, darauf aufbauend etwas Neues, was dann wiederum als Grundlage für das nächste Neue erwähnt wird.

Im folgenden Beispiel steht TH1 für das erste Thema (hier „ich“), zu dem eine Aussage erfolgt. Diese Aussage wird nun als „Rhema“ bezeichnet. „Rhema“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „das Hinzugefügte“. Manche Forscher sprechen auch von „Kommentar“ oder von einem „kommunikativen Prädikat“ oder vom „Kern der Aussage“. Hier lautet das Rhema: „lese gern Comics“.

Wie Sie sehen, wird in der Domino-Kette hier Rhema 1 zu Thema 2. Dann wird Thema 2 zu Rhema 2 und so weiter.

Warum ist das überhaupt stilistisch relevant? Nun, kurze Sätze allein machen noch keinen süffigen Stil aus. Wir müssen die Informationen dem Publikum ganz allmählich nahebringen, indem wir sie sauber einführen und miteinander verketten. Sonst stehen die Informationen und die Sätze stumpf nebeneinander – und wir überlassen die logische Arbeit dem Publikum.

Journalisten haben es übrigens oft anders gelernt: Sie ziehen in einem Satz gern das spannendste Element an den Anfang, oft ist es das Spezifische oder Neue. Man nennt dieses rhetorische Mittel „Inversion“. Es sorgt aber erstens oft für einen unschön klingenden Satz und es verstößt zweitens oft gegen das Thema-Rhema-Prinzip. In dem Buch „Die Nachricht“ von Josef Ohler und Dietz Schwiesau gibt es dafür ein recht einleuchtendes Beispiel:

„Seinen siebten Saisonsieg hat Formel-1-Weltmeister X beim Rennen auf dem Nürburgring herausgefahren.“

 
Ohler und Schwiesau bemängeln zurecht, dass dies geschraubt klingt und einer logischen Informationsweitergabe widerspricht. Besser wäre sicher: „X hat beim Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring wieder gewonnen – in dieser Saison siegte der Weltmeister schon zum siebten Mal.“ Das allerdings klingt für Journalisten fast nicht mehr journalistisch, so verankert ist die Inversion schon im Branchenduktus.

Auch in der folgenden Nachricht verstößt ein Satz gegen die Thema-Rhema-Reihenfolge. Erkennen Sie, welcher es ist? Die Auflösung finden Sie weiter unten auf dieser Seite …

Einige weitere Beispiele dieser Art finden Sie in dem Buch „Nachrichten – klassisch und multimedial“ von Dietz Schwiesau und Josef Ohler oder unter folgendem Link:

Wer mehr wissen will zur Theorie, dem empfehlen wir noch zwei weiterführende Aufsätze:

*Auflösung: Der Satz, der mit dem A beginnt, verstößt gegen die Thema-Rhema-Reihenfolge. Wenn man genau nach dem Thema-Rhema-Thema-Prinzip verfährt, muss es heißen: „Diese Bakterien“ sind [auch] im menschlichen Körper weit verbreitet.“

Weiß nicht: Stand heute habe ich Vertrag bis 2021. Heißt: Erst mal weitermachen!

Woher kommt dieses moderne „Kurzdeutsch“ und stimmt es, dass inzwischen auch gebildete Erwachsene so sprechen? Ein Interview im Focus deutet jedenfalls darauf hin.

Von Stefan Brunn

Als der Schauspieler Ulrich Noethen kürzlich dem Focus ein Interview zum neuen Kinofilm „Deutschstunde“ gab, verbarg sich in seinen Antworten ein sprachlicher Trend. Die Wissenschaft ist sicher, dass es diesen Trend gibt, nur über den Namen ist man sich nicht einig. Aber zunächst einmal ein paar Beispiele aus dem Interview:

[…] Oft lästig, kann aber auch Spaß machen. […]
[…] Kommt darauf an. […]
[…] Muss ja getan werden.
[…] Weiß nicht.[…]
[…] Die auch wehtun können. Auch mir selbst. […]
[…] Unbedingt. Aber nicht sofort. Erst mal runterkommen.

Ist es Ihnen aufgefallen? Noethen nimmt hier viele sprachliche Abkürzungen. Und seine Antworten liegen voll im Trend: Immer häufiger heißt es „Er hat noch Vertrag bis 2021“ statt „Er hat noch einen Vertrag bis 2021“. Kaum noch jemand spricht „Das heißt“ am Anfang eines Satzes aus. Stattdessen heißt es meist nur noch: „Heißt:“.

Ein anderes typisches Beispiel ist die Formulierung „Stand heute“. Im Handelsblatt beispielsweise war kürzlich zu lesen: „Profitieren würde von einer Senkung des Wahlalters – zumindest Stand heute – vor allem die Ökopartei selbst.“ Früher hätte man sicher ausformuliert: „nach heutigem Stand“. Aber das Handelsblatt ist nur eines von vielen Blättern, deren Autorinnen und Autoren zunehmend solche sprachlichen Abkürzungen nehmen. In den letzten Wochen konnte man die Stand-heute-Abkürzung auch im Tagesspiegel oder in der Neuen Zürcher Zeitung finden.

Der Satzverkürzungs-Trend war schon vor ein paar Jahren ein Diskussionsthema unter Germanisten und Journalisten, als die Soziolinguistin Diana Marossek mit einem Bestseller und folgenden öffentlichen Auftritten ihren Namensfavoriten „Kurzdeutsch“ etablierte. Marossek führt den Trend vor allem auf Migrationseinflüsse aus der Türkei und arabischsprachigen Ländern zurück. Am Anfang waren es wohl vor allem Jugendliche, die aus Coolness-Gründen so sprachen, auch solche mit deutscher Muttersprache. Inzwischen aber ist „Kurzdeutsch“ in allen Bevölkerungsschichten zu hören – mehr oder weniger natürlich. Das aktuelle Beispiel aus dem Noethen-Interview zur „Deutschstunde“ zeigt jedenfalls, dass dieser elliptische Stil auch bei Schauspielern und in großen Zeitschriften angekommen ist. Schlimm muss das übrigens nicht sein: Abkürzungen zu gehen ist ja in der Kommunikation immer eine Überlegung wert! ☺

Zum Thema „Kurzdeutsch“ betten wir hier ein Video vom Auftritt Diana Marosseks bei einem Science-Slam ein.

10 Headlines, die Du nie im Leben zuordnen kannst!

Am Anfang war Buzzfeed. Das Portal mit seinen reißerischen Titeln („11 Gründe, warum Du immer Wurst dabei haben solltest“) hat viele Nachahmer gefunden und die Sprache seriöser Nachrichtenmedien verändert. Erkennen Sie noch, welche Schlagzeilen aus seriösen Verlagshäusern und welche vom Boulevard stammen?

Von Hannah Molderings

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Modernes Ernährungsdeutsch – verstehen Sie es richtig?

Wenn sich irgendwo ein Trend auftut, schleichen sich auch immer neue Begriffe in unseren Sprachgebrauch ein. Wir haben einmal zehn solcher Ernährungs-Termini zusammengetragen – wissen Sie, was sie bedeuten?

Von Hannah Molderings

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Nicht mal richtig Lesen und Schreiben!

Finden Sie auch klare Kante gut? Es ist doch nichts fader als Kommentare, die herumeiern! Das dachte sich auch ein Kommentator der Rheinischen Post, der kürzlich sprachgewaltig die Wirtschaftsprobleme seines Landes auf den Punkt brachte. Die Rechtschreibung war auch dabei …

Es stimmt natürlich, dass sich NRW in der Bildungspolitik seit Jahrzehnten gegenüber anderen Bundesländern schlechter stellt. Und dass viele Schulabgänger in Rechtschreibung derart schlecht sind, kann für die Wirtschaft nicht gut sein. Wenn sich aber in einer der größten Regionalzeitungen des Landes keiner findet, der solche Rechtschreibfehler verbessert, finden wir das auch kein gutes Zeichen.

Um es noch mal ganz ironiefrei zu sagen: Wenn jemand nicht lesen und schreiben kann, dann ist das eindeutig kein substantivierter Gebrauch des Lesens und Schreibens (wie hier am Ende des Satzes). Die beiden Wörter müssen also klein geschrieben werden.

„Zehntausende Schulabgänger“ ist übrigens nicht falsch: Seit der Rechtschreibreform kann man unbestimmte Zahlwörter sowohl klein als auch groß schreiben.

Regelmäßig liefern wir in unserem Newsletter ZEILEN|HACKER einen „Murx des Monats“ aus. Oft geht es um lustige Rechtschreibfehler, manchmal um Stilblüten oder auch um besonders dämliche Texte. Der Stoff dafür geht uns nie aus! Und ja: Wir wissen, dass man Murks nicht mit X schreibt!

Warum schreiben plötzlich alle Caffè?

Der Kaffee wurde ja schon immer gern falsch geschrieben. „Kaffee am Rathausplatz“ zum Beispiel. Oder „entkoffeinierter Café“. Jetzt aber schreiben immer mehr Cafés auf ihre Schilder und Getränkekarten „Caffè“. Dürfen die das?

Natürlich dürfen Gaststätten sich auch italienische Namen geben und unter allen möglichen Namen Kaffeezubereitungen verkaufen. Wir sind ein freies Land, und auch unsere Schreibung ist frei! Ja, wirklich: Die Normen des Rates für deutsche Rechtschreibung oder des Duden haben ja (mit ganz wenigen Ausnahmen) keine Rechtskraft oder ähnliches. Insofern steht es jedem frei, zum Beispiel ein „Kahve“ (Türkisch) am Marktplatz zu eröffnen und dort „Kahvi“ (Finnisch) auszuschenken.

Wer aber gern geregelt schreibt, möchte vielleicht trotzdem wissen, wie es der Duden mit den Kaffee-Café-Schreibweisen hält. Wir gehen also die drei verbreitetsten Schreibweisen im Folgenden strukturiert durch:

Kaffee:
Wenn mit Kaffee das Heißgetränk gemeint ist, gibt es laut Duden nur eine korrekte Schreibweise: „Kaffee“. In dieser Weise schreibt man auch „Kaffeebohnen“ oder „Kaffeestrauch“.
Café:
Mit dem Wort „Café“ wird laut Duden „eine Gaststätte bezeichnet, die in erster Linie Kaffee und Kuchen anbietet.“ Heute ist nur noch diese Schreibweise für das Wort dudenkonform.
Caffè:
Nicht dudenkonform ist auch die Schreibweise „Caffè“ für Kaffee. „Caffè“ ist das italienische Wort für Kaffee.

Unterm Strich

Vermutlich ist das immer größere und internationalere Angebot an unterschiedlichen Kaffee-Zubereitungen daran schuld, dass die Schreibweisen so durcheinandergeraten sind. Wir freuen uns aber über jeden, der das Getränk (Kaffee) und die Gastbetriebe (Cafés) sprachlich auseinanderhält.